Meldungen aus dem Landesverband

Leuchtturmprojekt 2018

Deutsch-Südwestafrika-Namibia-Reise

Friedhof Seeis: Gedenken durch Diakon Dr. Goldhammer (Reiseteilnehmer)

Das Leuchtturmprojekt des Bezirksverbandes Oberfranken war 2018 eine Reise zu den „vergessenen“ Kriegsgräbern in den Kolonien.

Mit 29 Reiseteilnehmern startete die Reise vom 07. bis 20. Oktober 2018 ab München.

Die Teilnehmer waren aus der gesamten Bundesrepublik und freuten sich auf diese ungewöhnliche Reise. Diese Vorfreude sollte belohnt werden.

31 Jahre lang, bis 1915, war das heutige Namibia, deutsche Kolonie gewesen, in der sich deutsche Siedler niederließen. Namibia blickt zurück auf eine deutsche Vergangenheit und dieses Erbe ist heute noch überall im Land zu spüren – egal ob es sich um deutsche Schulen, deutsche Zeitungen oder eine teilweise deutschsprachige Bevölkerung handelt. Namibia ist das Traumland im südlichen Afrika. Die fantastische Weite dieses Landes mit seinen Wüsten, Berglandschaften und der reichhaltigen Tierwelt. Die Reiseteilnehmer konnten die riesigen Dünen im Sossusvlei erklimmen, ebenso wie in Swakopmund eine Schifffahrt unternehmen. 

Bei der Rundreise mit Bus (mit Fahrer Ewald, einem Herero) ab Windhoek, wo sich noch zahlreiche wilhelminische Bauwerke befinden, ging die Reise durch die Namib Wüste, das Sossusvlei, nach Swakopmund und weiter ins Erongo Gebirge. Ausgiebig wurde der Etosha Nationalpark auf zwei Safaris besucht, unglaublich, wie viele Tiere aller Größen den Weg kreuzten. Vom Mount Etjo ging es wieder zurück nach Windhoek. 

Höhepunkte der Reise waren für uns natürlich die Besuche der Kriegsgräber. Verstreut im ganzen Land existieren Einzelgrablagen ebenso wie ganze Friedhöfe. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Kriegsgräber gepflegt waren, dafür dankten die Reiseteilnehmer Herrn Harald Koch, dem Vorsitzenden der Kriegsgräberfürsorge Namibia und dem Reiseführer Claus Goldberg direkt vor Ort.

Diese Reise war eine der besonderen Reisen zu den Orten der Erinnerung und zu Gräbern am Rande der Straßen, darin waren sich alle Reiseteilnehmer einig, als wir wieder in München ankamen. 

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